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«Der Weg in die Politik ist brutal»

Redaktion Tamedia hat Robert F. Kennedy Jr. an zwei Abenden zu einem Gespräch eingeladen. Der Neffe von John F. Kennedy sprach über den US-Wahlkampf, seine Familie und die Kubakrise.

Robert F. Kennedy Jr. ist Umweltaktivist und überzeugter Demokrat. Foto: Jeff Vespa (Contour, Getty)
Robert F. Kennedy Jr. ist Umweltaktivist und überzeugter Demokrat. Foto: Jeff Vespa (Contour, Getty)

Sie gelten als der «grüne» Kennedy und sind auch bereit, nach einer Demonstration für Ihre Ideale ins Gefängnis zu gehen. Doch Sie kämpfen in einem Land, in dem nicht einmal potenzielle Präsidentschaftskandidaten an den Klimawandel glauben. Kann einer von ihnen offizieller Kandidat der Republikaner werden?

Es ist so gut wie sicher, dass der von den Republikanern nominierte Kandidat bestreiten wird, dass die globale Erwärmung von den Menschen verursacht ist. Unter ihren Kandidaten sind ja auch Leute, die nicht an die Evolution glauben, sondern dass die Welt vor 6000 Jahren erschaffen wurde und dass der Teufel die Knochen der Dinosaurier auf der Erde verstreut hat. Wie ist das möglich? Die Antwort ist: Geld, Propaganda. Die Ölindustrie, insbesondere die Gebrüder Koch, die ein Öl- und Chemiekonsortium besitzen, haben seit 1998 bis zu einer Milliarde Dollar ausgegeben, um die Leute zu überzeugen, dass der Klimawandel nicht existiert, über Anzeigen oder Wahlkampfspenden.

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