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Dicke Post wegen Bezos' Spagat

Die «Washington Post» soll die Geschäftsbeziehung ihres Eigentümers Jeff Bezos zur CIA offenlegen, wann immer die Zeitung über den Dienst berichtet. Chefredaktor Martin Baron hält dies für übertrieben.

Beschäftigt Journalisten und geschäftet mit einem Geheimdienst: Amazon-CEO Jeff Bezos.
Beschäftigt Journalisten und geschäftet mit einem Geheimdienst: Amazon-CEO Jeff Bezos.
Shannon Stapleton, Reuters

Muss die «Washington Post» bei jeder Story über die CIA die Geschäfte des Geheimdienstes mit dem Onlineriesen Amazon offenlegen? Der amerikanische Medienkritiker Norman Solomon verlangt es, der Chefredaktor der Zeitung wehrt hingegen ab. Zum Politikum wurde die Angelegenheit, nachdem Amazon-Gründer und -Haupteigentümer Jeff Bezos das angeschlagene Traditionsblatt im vergangenen August für 250 Millionen Dollar gekauft hatte. Wenig später gab Amazon im Herbst 2013 bekannt, dass das Unternehmen einen mehrjährigen Vertrag mit der CIA für Cloud-Dienste im Wert von 600 Millionen Dollar abgeschlossen hatte und auf weitere Verträge hofft.

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