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Die Big Men fühlen sich von Obama nicht ernst genommen

Barack Obama empfängt heute mehr als 40 afrikanische Staatschefs im Weissen Haus. Ziel ist die Stärkung der USA auf dem erwachenden Kontinent. Der Auftakt verlief allerdings unglücklich.

«Unterm Strich bedeutet das eine grosse langfristige Investition der USA in den afrikanischen Fortschritt»: Barack Obama beim Afrika-Gipfel in Washington. (5. August 2014)
«Unterm Strich bedeutet das eine grosse langfristige Investition der USA in den afrikanischen Fortschritt»: Barack Obama beim Afrika-Gipfel in Washington. (5. August 2014)
AFP
Das erste Treffen dieser Art: Der togolesische Präsident betritt amerikanischen Boden. (3. August 2014)
Das erste Treffen dieser Art: Der togolesische Präsident betritt amerikanischen Boden. (3. August 2014)
Keystone
Vor allem geht es in den USA jedoch um einen Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen zu dem Kontinent:Mswati III, König von Swaziland.
Vor allem geht es in den USA jedoch um einen Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen zu dem Kontinent:Mswati III, König von Swaziland.
Keystone
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Zyniker bezeichnen den Washingtoner Massenauftrieb als eine «gigantische Geburtstagsparty für Barack Obama», denn wenn am heutigen Montag über 40 afrikanische Präsidenten in der US-­Hauptstadt eintreffen, wird der Präsident auch seinen 53. Geburtstag feiern. Doch der offiziellen Sprachregelung nach beginnt in Washington ein dreitägiges Gipfeltreffen, das in der Geschichte keine Parallele habe: Eine «Wasserscheide» in den Beziehungen zwischen der Supermacht und dem marginalisierten Kontinent, gemäss dem US-Aussenministerium. Der demokratische Kongressabgeordnete Bobby L. Rush sprachspielt sogar, dass sich die Beziehungen der beiden Weltregionen vom «slave-ship», dem Sklavenschiff, zur «partnership», der Partnerschaft, entwickelt hätten. Ob das von einem gewaltigen PR-Orchester begleitete Grossereignis jedoch hält, was die Auguren versprechen, ist zweifelhaft.

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