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Die Fussball-WM im Dschungel

Manaus liegt im brasilianischen Regenwald, ist nur aus der Luft und auf dem Wasser leicht zu erreichen. Der lokale Club spielt in der vierten Liga. Doch für vier WM-Spiele wurde hier ein grosses Stadion errichtet.

Eine Indio-Gemeinschaft in der Umgebung von Manaus, einem von zwölf Austragungsorten der Fussball WM in Brasilien. Foto: Felipe Dana (AP)
Eine Indio-Gemeinschaft in der Umgebung von Manaus, einem von zwölf Austragungsorten der Fussball WM in Brasilien. Foto: Felipe Dana (AP)

Die Geschichte vom weissen Elefanten beginnt im rosaroten Opernhaus. Beide stehen in Manaus, mitten im grössten Regenwald der Erde. Die Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaats Amazonas hat zwei Millionen Einwohner mit einigen Hunderttausend Autos und wahnwitzigen Staus. Die einzige zuverlässige Fernstrasse führt Richtung Venezuela durch den Busch. Fluchtpunkt der Stadt ist der Flughafen, ihre Lebensader der Río Negro, dessen schwarzes Wasser in den braunen Amazonas fliesst. Das Flugzeug aus São Paulo braucht vier Stunden. Manaus ist etwas abgelegen.

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