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Geister aus Vietnam jagen Trump

Der Präsidentschaftsanwärter steht in der Kritik, weil er sich vor einem Kriegseinsatz in Südostasien gedrückt hatte. Ein Rückblick.

MeinungHubert Wetzel, Washington
Donald Trump (2. von links) auf der Militärakademie im Jahr 1964. Foto: NYMA
Donald Trump (2. von links) auf der Militärakademie im Jahr 1964. Foto: NYMA

Der Mann, der Amerika mit dem Vietnamkrieg versöhnte, war Forrest Gump. 1994 stolperte er im gleichnamigen Film durch den Dschungel in Südostasien, ein etwas trotteliger, naiver, aber durch und durch netter Kriegsheld. Das war ein anderes Bild vom Krieg in Vietnam als es in früheren Filmen gemalt worden war – in Dramen wie «Apocalypse Now», ­«Platoon» und «Full Metal Jacket», aus denen Dreck, Blut und Wahnsinn troff. Doch irgendwie lassen sich die Geister ­Vietnams nicht vertreiben. Vor einigen Tagen spukten sie wieder, dieses Mal durch die «New York Times», die in einem langen Artikel ­ausbreitete, wie sich der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump Ende der Sechzigerjahre um den Kriegsdienst in Asien gedrückt hatte. Und plötzlich wird wieder ge­stritten.

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