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Die grüne Revolution

Ochsen statt Traktoren, Kuhmist statt Chemie: Auf Kuba wächst aus der Not heraus eine ökologische Landwirtschaft – und revolutioniert das Land trotz politischem Stillstand.

Auf Kubas Feldern arbeiten heute wieder so viele Ochsen wie 1959: Campesino beim Pflügen.
Auf Kubas Feldern arbeiten heute wieder so viele Ochsen wie 1959: Campesino beim Pflügen.
Jon Lowenstein (NOOR)

«Ese absurdo primer mundo», «diese absurde Erste Welt» – so steht auf einer Propagandawand an der Küstenstrasse von Havanna Richtung Osten zu lesen. Darüber prangt eine Fotomontage: ein riesiger Esslöffel voller Sojabohnen, der einen Autotank füllt. Die Botschaft: Der Westen ist wahnsinnig geworden; statt den Hunger auf der Welt zu bekämpfen, braucht er Nahrungsmittel als Treibstoff, nämlich als Biodiesel. Das Plakat wurde aufgestellt, als Fidel Castro vom Krankenbett aus begann, in seinen «Reflexionen» schreibend über den Zustand der Welt zu sinnieren.

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