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Die Nein-Front gegen Obama

Für den Militärschlag in Syrien hat US-Präsident Barack Obama einen schweren Stand im Kongress – auch bei seinen Demokraten. Wer sind die Wortführer der Gegner? Und was sind ihre Argumente?

Wird sich am Dienstag in einer Rede an die Nation wenden: US-Präsident Barack Obama vor dem Weissen Haus. (6. September 2013)
Wird sich am Dienstag in einer Rede an die Nation wenden: US-Präsident Barack Obama vor dem Weissen Haus. (6. September 2013)
AP Photo/Evan Vucci
Ihm steht eine schwierige Debatte bevor: Der demokratische Mehrheitsführer im Senat, Harry Reid, im Capitol. (6. September 2013)
Ihm steht eine schwierige Debatte bevor: Der demokratische Mehrheitsführer im Senat, Harry Reid, im Capitol. (6. September 2013)
AP Photo/J. Scott Applewhite
...und Sicherheitsberaterin Susan Rice (links), hier mit Pressesprecher Jay Carney (Mitte) und Lisa Monaco, Assistentin für Innere Sicherheit.
...und Sicherheitsberaterin Susan Rice (links), hier mit Pressesprecher Jay Carney (Mitte) und Lisa Monaco, Assistentin für Innere Sicherheit.
Nicholas Kamm, AFP
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Mit dem Entscheid, den Militärschlag gegen Syrien vom Kongress absegnen zu lassen, hat US-Präsident Barack Obama nicht nur sich selbst, sondern auch zahlreiche Parteifreunde in eine sehr unangenehme Lage gebracht. In den Reihen der Demokraten gibt es überzeugte Pazifisten sowie Skeptiker einer Intervention in Syrien, die nicht zuletzt ihre Wähler nicht enttäuschen wollen. Wenn diese Demokraten die Resolution für einen Militärschlag gegen das Assad-Regime tatsächlich ablehnen, desavouieren sie ihren eigenen Präsidenten, der mit jedem Tag des Syrien-Konflikts eine schlechtere Figur macht und um seine politische Glaubwürdigkeit kämpft. Darum hat Obama vor der anstehenden Debatte im Kongress eine PR-Offensive lanciert.

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