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Ein Havanna ohne Prostituierte

Barack Obama sucht das «echte» Kuba – aber findet im einstigen Hinterhof der USA nur Glanz.

Die ganz grossen Bilder aus Kuba: Eine Limousine wartet am Palast der Revolution in Havanna auf das Präsidentenpaar. (21. März 2016)
Die ganz grossen Bilder aus Kuba: Eine Limousine wartet am Palast der Revolution in Havanna auf das Präsidentenpaar. (21. März 2016)
Reuters
Auf zum Hemmingway House in Havanna: Barack und Michelle Obama kurven durch Kubas Hauptstadt. (21. März 2016)
Auf zum Hemmingway House in Havanna: Barack und Michelle Obama kurven durch Kubas Hauptstadt. (21. März 2016)
Keystone
Fidel Castro und seine Kampfgefährten feierten im Januar 1959 den Sieg der kubanischen Revolutionäre. Nach heftigen Kämpfen war der von den USA unterstützte Diktator Fulgencio Batista aus Kuba geflohen. (8. Januar 1959)
Fidel Castro und seine Kampfgefährten feierten im Januar 1959 den Sieg der kubanischen Revolutionäre. Nach heftigen Kämpfen war der von den USA unterstützte Diktator Fulgencio Batista aus Kuba geflohen. (8. Januar 1959)
Keystone
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Barack Obamas Kuba-Besuch wird in die Geschichte eingehen: als Highlight bedeutungsschwangerer Symbolpolitik. «Es ist wunderbar, hier zu sein», sagte der amerikanische Präsident bei der einleitenden Pressekonferenz in der US-Botschaft, ehe er Hände schüttelnd in der Menschenmenge verschwand.

Beim dreitägigen Besuch wird viel Volksnähe zelebriert: ein Familienausflug durch die Einkaufsmeile, die Visite eines Baseballspiels, ein Abstecher ins städtische Museum oder ein kleiner Imbiss beim Kubaner des Vertrauens. Obama versteckt sich nicht etwa im verdunkelten Fond einer schusssicheren Limousine, sondern möchte sich ein Bild vom Leben auf der Strasse verschaffen. Obama als Individualreisender im Stile des «Lonely Planet».

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