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Die Pornosammler der NSA

Der US-Geheimdienst erforscht die sexuellen Online-Aktivitäten muslimischer Zielpersonen. Erpressung und Rufmord sind gleich um die Ecke.

Die NSA liest mit: Ein Mann surft in Indonesien auf der Website einer japanischen Pornodarstellerin. (Archiv)
Die NSA liest mit: Ein Mann surft in Indonesien auf der Website einer japanischen Pornodarstellerin. (Archiv)
AFP

Kaum eine Woche vergeht ohne neue Enthüllungen über die Ausspähungsmethoden des elektronischen US-Geheimdienstes NSA. Und mit jeder neuen Offenbarung wird ersichtlich, wie weit der Dienst in die Privatsphäre seiner Zielpersonen einzudringen bereit ist.

In einem neuen Dokument aus dem Schatzkästlein des ehemaligen NSA-Mitarbeiters Edward Snowden, das am Wochenende von dem Journalisten Glenn Greenwald vorgelegt wurde, rechtfertigt der Dienst die Ausforschung sexueller Online-Aktivitäten als Waffe gegen «Radikalisierer» in der islamischen Welt. Das Dokument wurde im Büro von NSA-Direktor Keith Alexander angefertigt und datiert vom Oktober 2012.

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