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«Die spanischen Manager hatten 15 Minuten, um ihre Büros zu räumen»

Die argentinische Präsidentin enteignet einen Ölkonzern und wird dafür von ihren Landsleuten bejubelt. Lateinamerika-Korrespondent Sandro Benini erklärt die Hintergründe der Verstaatlichung von YPF.

Als Staatsunternehmen soll YPF die Energiekrise in Argentinien entschärfen: Förderstation in der patagonischen Provinz Neuquen. (14. Oktober 2011)
Als Staatsunternehmen soll YPF die Energiekrise in Argentinien entschärfen: Förderstation in der patagonischen Provinz Neuquen. (14. Oktober 2011)
Reuters
Will ihre Popularität steigern: Argentiniens Präsidentin Cristina Kirchner hält ein Fläschchen mit argentinischem Öl in den Händen, als sie ankündigt, YPF verstaatlichen zu wollen. (16. April 2012)
Will ihre Popularität steigern: Argentiniens Präsidentin Cristina Kirchner hält ein Fläschchen mit argentinischem Öl in den Händen, als sie ankündigt, YPF verstaatlichen zu wollen. (16. April 2012)
AFP
Als Staatsunternehmen soll YPF die Energiekrise in Argentinien entschärfen: Förderstation in der patagonischen Provinz Neuquen.
Als Staatsunternehmen soll YPF die Energiekrise in Argentinien entschärfen: Förderstation in der patagonischen Provinz Neuquen.
Reuters
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Die Verstaatlichung des Energiekonzerns YPF durch die argentinische Regierung hat weltweit Unverständnis und Protest ausgelöst. Wer hat Recht: Argentinien oder die Welt?

Es gibt viele Länder, in denen der Staat das Geschäft mit den natürlichen Ressourcen kontrolliert – etwa Brasilien, Mexiko, Chile, Bolivien oder Venezuela. Aber auch Norwegen und Saudiarabien. Grundsätzlich hat Argentinien das Recht, denselben Weg einzuschlagen. Das ist aber keine Rechtfertigung für die Heuchelei und die Gangstermethoden, mit denen die argentinische Präsidentin Cristina Fernández bei der Verstaatlichung von YPF vorgegangen ist.

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