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Die Todfeinde der USA

In den Geheimakten von Guantánamo stufen die USA 17 Männer als hochgefährlich ein. Darunter: Abgänger von renommierten Hochschulen, Computerspezialisten und der Koch von Bin Laden.

Der Jemenit gilt als hoher Al-Qaida-Funktionär und soll am Anschlag auf die USS Cole in Aden beteiligt gewesen sein. Früher war Bin Atasch der Leibwächter von Bin Laden.
Der Jemenit gilt als hoher Al-Qaida-Funktionär und soll am Anschlag auf die USS Cole in Aden beteiligt gewesen sein. Früher war Bin Atasch der Leibwächter von Bin Laden.
Keystone
Der 39-Jährige stammt ebenfalls aus dem Jemen und gilt als Koordinator der Anschläge vom 11. September 2001. Er studierte lange in Deutschland und bezeichnete sich selbst als schlechten Studenten.
Der 39-Jährige stammt ebenfalls aus dem Jemen und gilt als Koordinator der Anschläge vom 11. September 2001. Er studierte lange in Deutschland und bezeichnete sich selbst als schlechten Studenten.
Keystone
Der Malaysier hat Osama Bin Laden einen Treue-Eid geschworen. Eine Flugzeugentführung, die er durchführen wollte, wurde vereitelt. Lap ist im Besitz eines Architekturdiploms.
Der Malaysier hat Osama Bin Laden einen Treue-Eid geschworen. Eine Flugzeugentführung, die er durchführen wollte, wurde vereitelt. Lap ist im Besitz eines Architekturdiploms.
Keystone
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Die am Montag veröffentlichten Wikileaks-Dokumente des US-Verteidigungsministeriums geben einen Einblick hinter die Kulissen des umstrittenen Gefangenenlagers Guantánamo, in dem die USA seit Anfang 2002 Terrorverdächtige aus aller Welt internieren.

Zu allen Gefangenen haben die US-Ermittler umfangreiche Akten angelegt. Gemäss den Recherchen mehrerer US-Medien sollen jahrelang auch zahlreiche Unschuldige festgehalten worden sein. 17 der Häftlinge versah Washington jedoch mit dem Prädikat «hochgefährlich».

Auch Mitläufer dabei

Eine Übersicht von «Spiegel online» zeigt, dass die meisten dieser Männer mit dem Terrornetzwerk al-Qaida in Verbindung stehen. Allerdings sind nicht alle, die als hochgefährlich eingestuft werden, auch wirklich aktiv und führend an Terroranschlägen beteiligt gewesen. Bei einigen handelt es sich um Mitläufer, die durch Foltermethoden wie Waterboarding wichtige Informationen über Terrornetzwerke lieferten.

Oftmals haben die Inhaftierten vor ihrer kriminellen Karriere eine akademische Ausbildung abgeschlossen oder sie entwickelten ihre kriminellen Synergien als Bodyguards oder Bedienstete von führenden Terroristen.

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