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«Die Wahl hat viele junge Frauen traumatisiert»

Trumps Wahl sei ein Protest gegen die Elite, auch gegen die feministische Elite gewesen, sagt Dana Brown: Wachsfigur des künftigen US-Präsidenten. Foto: Neil Hall (Reuters)

Eigentlich sollte es das Jahr des Triumphs werden für die Frauen in Amerika. Doch es ist nicht Hillary Clinton, die heute vereidigt wird, sondern Donald Trump. Einmal ganz nüchtern betrachtet: Ist Donald Trump, der mächtigste Mann der Welt, ein Frauenfeind?

53 Prozent der weissen Wählerinnen haben sich für Trump entschieden, der Frauen mehrmals als «zu dick» und «hässlich» bezeichnete. Warum?

Ist Clintons Niederlage auch eine Niederlage des Feminismus?

Der Gender-Gap war bei Obama genauso hoch. Ist die Solidarität unter Frauen ein Mythos?

Als Barack Obama 2008 Präsident wurde, sprachen alle von einem historischen Moment. Die Tatsache, dass Hillary Clinton die erste Frau im Weissen Haus hätte sein können, geriet zur Nebensache. Warum?

Ist Sexismus das grössere Tabu als Rassismus?

Afroamerikanische Frauen, die viel geschlossener hinter Clinton standen, zeigten sich nach der Wahl verärgert und fühlten sich von weissen Wählerinnen im Stich gelassen. Können Sie das verstehen?

Vier Jahre warten bis zur nächsten Wahl?

Oder auf die Strasse gehen. Am Samstag wollen in Washington D. C. 200'000 Menschen für die Rechte der Frauen protestieren.

«Von Gleichstellung zu reden, das ist Hohn.»

Dann war die Niederlage Clintons ein Erwachen?

Clinton-Wähler sagen: etwas spät.

Gemäss einer Studie bezeichnen 43 Prozent aller republikanischen Wähler die Ziele des Feminismus als erreicht. Die Gleichstellung von Mann und Frau sei Tatsache.

Kann man sich als Feminist oder Feministin bezeichnen und gleichzeitig Trump wählen?

Aus Interviews mit Wählerinnen Trumps geht hervor, dass sie den Feminismus als elitär ansehen. Etwas, was Akademikerinnen und Frauen in der Grossstadt betrifft.

Trumps Tochter Ivanka gilt als seine Beraterin in «Frauenfragen». Welche Rolle könnte sie spielen?

Im Vergleich dazu wird Michelle Obama gerade als feministisches Vorbild gefeiert. Obwohl sie doch eigentlich auch eine eher klassische Rolle einnahm.