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Die Zeche für die globale Spionage der NSA

Der internationale Argwohn gegenüber US-Produkten dürfte weiter wachsen – und damit auch der Preis, den die amerikanische Wirtschaft für das Gebaren der NSA bezahlt. Erste Beispiele gibt es bereits.

Martin Kilian, Washington
Wegen des NSA-Skandals nicht zum Zug gekommen? Jets des Typs F/A-18 Super Hornet auf einem Flugzeugträger.
Wegen des NSA-Skandals nicht zum Zug gekommen? Jets des Typs F/A-18 Super Hornet auf einem Flugzeugträger.
Reuters

Ein halbes Jahr nach dem Beginn der NSA-Spionageaffäre hat der amerikanische Geheimdienst in den vergangenen Tagen gleich mehrere Schlappen erlitten. Zudem wächst der Druck auf den bislang eher zögerlichen Präsidenten, den elektronischen Staubsauger NSA zu reformieren und die Verfassungsmässigkeit der Ausspähungen zu wahren. Bereits am Dienstag hatte Bundesrichter Richard Leon das Treiben des Dienstes als «wahrscheinlich» verfassungswidrig gebrandmarkt. Ausserdem monierte er, die Obama-Administration habe «keinen einzigen Fall» angeführt, in dem das Sammeln von Telefondaten amerikanischer Bürger «tatsächlich einen unmittelbar bevorstehenden Terroranschlag» verhindert habe.

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