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«Die Zukunft gehört dem Iran»

Vor Beginn der UN-Vollversammlung macht Mahmoud Ahmadinejad mit neuen Aussagen auf sich aufmerksam. Zudem sollte sich der iranische Präsident zu seinem umstrittenen Atomprogramm äussern.

Betreffend Atomprogramm gab er sich wortkarg: Mahmoud Ahmadinejad bei der Pressekonferenz in New York.
Betreffend Atomprogramm gab er sich wortkarg: Mahmoud Ahmadinejad bei der Pressekonferenz in New York.
Keystone

Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad hat vor Beginn der UN-Vollversammlung sein Land als Grossmacht bezeichnet. «Die Regierung der Vereinigten Staaten ... muss anerkennen, dass der Iran eine Grossmacht ist», sagte der Präsident am Sonntag (Ortszeit) in einem Interview der Nachrichtenagentur AP in New York.

Kritische Fragen über das umstrittene Atomprogramm und die mutmassliche Unterdrückung der Opposition beantwortete Ahmadinejad ausweichend.

Vage Aussagen

Der iranische Präsident wollte sich nicht festlegen, wann sein Land die Verhandlungen über das Atomprogramm wieder aufnehmen werde. Der Westen wirft dem Iran vor, an einer Atombombe zu arbeiten.

Die iranische Regierung hat dies immer wieder zurückgewiesen und vertritt den Standpunkt, die Atomenergie allein zur Energiegewinnung verwenden zu wollen. «Die Zukunft gehört dem Iran», sagte Ahmadinejad. Er wirkte ruhig und selbstbewusst, es ist seine siebte Reise in die USA.

dapd/mrs

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