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«Trump will die Politik zerstören»

Der Historiker Timothy Snyder spricht über Donald Trumps erstes Amtsjahr. Sein Urteil ist vernichtend.

Amerika werde von allen ausgebeutet: Donald Trump winkt amerikanischen Soldaten in Japan (Yokota Airbase) zu. Foto: Kimimasa Mayama (Epa, Keystone)
Amerika werde von allen ausgebeutet: Donald Trump winkt amerikanischen Soldaten in Japan (Yokota Airbase) zu. Foto: Kimimasa Mayama (Epa, Keystone)

Der Wahlsieg von Donald Trump liegt bereits über ein Jahr zurück. Doch er sorgt immer noch für Diskussionen. Warum?

Das hat mehrere Gründe. Der Zeitzyklus einer normalen Regierung verläuft in etwa so: Erst gewinnt man eine Wahl, dann formt man eine Regierung und versucht, die Versprechen mehr oder weniger umzusetzen. Politik ist der tägliche Versuch und das tägliche Scheitern, die Zukunft zu gestalten und Probleme anzugehen. Doch bei diesem Präsidenten ist alles anders. Donald Trump ist an der Zukunft nicht interessiert. Er ist auch an Amerika nicht interessiert oder daran, Probleme zu lösen. Deshalb hat sich unser Zeitgefühl verändert.

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