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Durchbruch in Bolivien

Zur Beilegung der schweren Staatskrise haben sich die linksgerichtete Regierung Boliviens und die konservative Opposition auf Verhandlungen geeinigt.

Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten für die Opposition der Präfekt des Departements Tarija, Mario Cossío, und Regierungsvertreter. Das Abkommen soll nach drei Wochen gewalttätiger Auseinandersetzungen wieder zu Frieden in dem südamerikanischen Land führen.

Zuvor waren die Vorgespräche fast noch an der Festnahme des ebenfalls oppositionellen Präfekten des Departements Pando, Leopoldo Fernández, gescheitert. Ihn macht Präsident Evo Morales für ein Massaker am vergangenen Donnerstag unter seinen Anhängern mit mindestens 15 Toten verantwortlich.

Umverteilung als Hauptstreitpunkt

Bei den Verhandlungen geht es im Kern um das von Morales betriebene Reformprojekt. Es sieht die Umverteilung von Wohlstand aus den wirtschaftlich erfolgreicheren Regionen im Osten und Süden des Landes zugunsten der überwiegend verarmten indigenen Mehrheit im westlichen Hochland anstrebt. Die Opposition wehrt sich erbittert dagegen.

SDA/cpm

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