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Ein Land leidet an seinen Politikern

Noch immer empfinden viele Amerikaner ihr Land als Modell und Vorbild. Und übersehen dabei den politischen Stillstand. Ein Kommentar.

«Das beste Land der Welt»: Verschmutze US-Fahne in Texas nach dem Hurricane Ike.
«Das beste Land der Welt»: Verschmutze US-Fahne in Texas nach dem Hurricane Ike.
Keystone

Stets verstand man sich als Sonderfall, ja als aussergewöhnliche Nation, die mit dem Segen des Allerhöchsten 1776 geboren worden war. Die Amerikaner, spottete der griesgrämige Gründervater John Adams bereits 1765, lebten in der Vorstellung, «dass die Vorsehung Amerika zum Theater erkoren hat, auf dessen Bühne der Mensch zeigen kann, wer er wirklich ist».

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