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Elizabeth Warren empfiehlt sich als linke Alternative zu Clinton

Die US-Senatorin Elizabeth Warren hat sich mit ihrer Härte im Budgetstreit und als Gegenspielerin der Banken profiliert.

Von David Hesse, Washington
Elizabeth Warren kritisiert mit Hingabe – und kämpft mit Brachialmethoden; links Parteikollegin Maxine Waters. Foto: Keystone
Elizabeth Warren kritisiert mit Hingabe – und kämpft mit Brachialmethoden; links Parteikollegin Maxine Waters. Foto: Keystone

Hinter ihren Brillengläsern blitzte es. «Genug ist genug!», rief Elizabeth Warren, Demokratin aus Massachusetts, am Freitag ihren Senatskollegen zu. Die USA befänden sich «in Geiselhaft» der Bankenlobby, nun sei Widerstand gefragt. Der Haushalt fürs kommende Jahr gehöre überarbeitet oder abgelehnt – selbst wenn Angstmacher vor einem ­Regierungs-Shutdown warnten. «Es geht um die Verhinderung eines weiteren Finanzkollapses, der erneut Millionen von Jobs ausradieren und unsere ganze Wirtschaft in den Abgrund reissen könnte.» In der Sache ist sie gescheitert. Am Wochenende hat nach dem Repräsentantenhaus auch der Senat das Budget für das Steuerjahr 2015 angenommen – und damit jenen Passus, der Warren so in Rage versetzt.

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