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«Er hat sich zu einer öffentlichen Person gemacht; das ist keine gute Idee»

An der Geschichte über den Ex-Elitesoldaten, der Osama Bin Laden erschoss, sind erste Zweifel laut geworden. Trotzdem dürfte der Bericht des Magazins «Esquire» in den USA eine heilsame Diskussion auslösen.

Film über die Tötung von Osama bin Laden: Screenshot aus «Zero Dark Thirty».
Film über die Tötung von Osama bin Laden: Screenshot aus «Zero Dark Thirty».
Keystone

Die Story ging um die Welt: Dem US-Elitesoldaten, der im Mai 2011 als Mitglied eines Sonderkommandos Osama Bin Laden erschoss, ist seine Heldentat schlecht abgegolten worden. In einem weithin beachteten Beitrag im Monatsmagazin «Esquire» hiess es, der aus Sicherheitsgründen ungenannte Soldat, der Einfachheit halber «Der Schütze» genannt, lebe nach seinem Ausscheiden aus dem Militärdienst ohne Pension und Krankenversicherung und zudem in ständiger Sorge um seine und die Sicherheit seiner Familie. «Das erhält er von seinem Arbeitgeber und einer dankbaren Nation – nämlich nichts», schrieb Phil Bronstein, der Autor der Story.

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