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Erste Bilder: So soll die umstrittene Moschee beim Ground Zero aussehen

In New York wurde ein Modell des geplanten islamischen Zentrums gezeigt. Die Nähe zum Ground Zero hatte für Ärger gesorgt. Nun kommen sich die Religionen näher.

Offen und hell: Die neue Moschee soll zum Begegnungszentrum der Religionen werden.
Offen und hell: Die neue Moschee soll zum Begegnungszentrum der Religionen werden.
Keystone
Gegner der Moschee machen Stimmung.
Gegner der Moschee machen Stimmung.
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Zwei Blöcke nördlich vom Ground Zero (unten rechts auf dem Bild)  könnte das 13-stöckige islamische Kulturzentrum entstehen.
Zwei Blöcke nördlich vom Ground Zero (unten rechts auf dem Bild) könnte das 13-stöckige islamische Kulturzentrum entstehen.
Keystone
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Nach Wochen teils erbitterter Diskussion haben die New Yorker jetzt die Gelegenheit, sich näher über das geplante islamische Zentrum in der Nähe von Ground Zero zu informieren. Es soll auch eine Gedächtnisstätte für die Opfer der Terroranschläge vom 11. September 2001 beherbergen. Die «New York Times» stellte am Sonntag Skizzen von dem umstrittenen Bauvorhaben vor. Demnach plant die muslimische Gemeinde um Imam Feisal Abdul Rauf ein modernes Hochhaus mit viel Licht und offenen Flächen.

Der in der Öffentlichkeit vereinfacht als Moschee bekannte Bau wird wegen seiner Nähe zum Anschlagsort von vielen Amerikanern abgelehnt. Dort waren vor neun Jahren 2752 Menschen bei der Attacke islamistischer Terroristen auf die Zwillingstürme des World Trade Centers ums Leben gekommen.

Dialog zwischen Christen, Muslimen, Juden

Nach Angaben der Zeitung hat die islamische Gemeinde noch nicht damit begonnen, die Mittel für das auf 140 Millionen Dollar veranschlagte Vorhaben zu sammeln. Das Design des Islam-Zentrums verbinde «Spuren von Tradition» mit modernen Materialien und viel Glas, hatte der Projektleiter Sharif al-Gamal schon zuvor angekündigt.

Die muslimische Gemeinde kommt den anderen Religionen entgegen: In den oberen Geschossen sollen Besucher aller Konfessionen Kunstausstellungen besuchen können, sich zur Meditation oder zum Gebet zurückziehen. Mehrere Konferenzräume laden zu Programmen ein, die den Dialog zwischen Christen, Muslimen, Juden und Vertretern weiterer Religionen fördern sollen, hiess es.

SDA/pbe/jak

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