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«Es ist eine Kriegserklärung»

Der Tobende und die Medien. Foto: Jaap Arriens (NurPhoto, AFP)

Präsident Donald Trump, der soeben den Fernsehsender CNN frontal attackierte, hat die Medien zu Feinden des amerikanischen Volks erklärt und Journalisten als Abschaum der Menschheit beschimpft. Wie ist das allgemeine Befinden der Medien?

Die Glaubwürdigkeit der Medien ist so gering wie noch nie. Doch auch Trump ist unpopulär wie kein Präsident so kurz nach seiner Wahl. Wie gehen die Medien mit dieser Dissonanz um?

Die «New York Times» und die «Washington Post» versuchen, dem Druck der Regierung entgegenzuhalten. Und offenbar sind sie nicht allein. Denn fast täglich können sie mit Scoops aus der Umgebung von Trump aufwarten und den Präsidenten ganz offenkundig in Rage versetzen.

«Die Leitartikel der ‹New York Times› sind total vorhersehbar.»

Wie erklären Sie die Flut von Enthüllungen aus der Regierung Trump? Es vergeht fast kein Tag ohne neue und oft peinliche Lecks.

Warum?

Die «New York Times», die «Washington Post» und öffentliche Sender wie PBS melden eine starke Zunahme ihrer Leser- und Zuhörerschaft. Das klingt doch hoffnungsvoll.

Was halten Sie von Jeff Bezos? Er hat die «Washington Post» gekauft und versprochen, einen unabhängigen Journalismus zu wollen.

Trump und seine Wähler sehen die Medien als total voreingenommen und klar links von der Mitte. Zu Recht?

Sie haben das Center for Investigative Reporting stark ausgebaut. Wird es mehr solche spendenabhängige und nicht gewinnorientierte Medien brauchen?

Trump hat gedroht, die Medienfreiheit einzuschränken und missliebige Journalisten zu inhaftieren. Wird er das tun?

Die Zustimmungsquote für Trump liegt hartnäckig unter 40 Prozent. Wird er wie andere Präsidenten je die Schwelle von 50 Prozent überspringen?

Glauben Sie im Ernst, dass der Präsident so weit gehen würde?

Wird Trump seine ganze erste Amtszeit absolvieren?

Das wäre schwer zu beweisen – oder?