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«Es wird jetzt schwieriger für Raúl und seine Regierung»

Kuba und die USA sind nicht mehr Feinde. Wird nun alles gut? Was drei Menschen in Havanna denken.

Gestern, am Tag eins nach der historischen Wende, war in Kuba erst mal Funkstille. Der Staat lieferte keine Zeitungen aus. Die Menschen warteten am Morgen vergeblich vor den Zeitungskiosken. Niemand wusste, weshalb die Blätter «Granma» und «Juventud Rebelde» nicht erschienen. Gab es so viel zu schreiben, dass sie nicht rechtzeitig in Druck kamen? Überlegten sie noch, was sie verschweigen sollten? Warteten sie auf ein Lebenszeichen und ein paar Zeilen von Fidel? Fragen über Fragen. Doch die Menschen in Kuba diskutierten. Die Hoffnung ist gross, dass es jetzt besser wird, nachdem es den grossen und bösen Feind der Revolution nicht mehr gibt, dieser sich plötzlich zum Freund erklärt hat. Der TARedaktion Tamedia hat in Havanna eine Kubanerin und zwei Kubaner nach ihrer Meinung zum Friedensschluss zwischen den USA und Kuba befragt.

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