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Floridas Gouverneur verklagt zwei Wahlleiterinnen

Im Kampf um den Sitz im Senat liegen der Republikaner und sein Herausforderer von den Demokraten weniger als 0,5 Prozent auseinander.

Die Wahlleiterin von Broward County, Brenda Snipes (links), und Richterin Betsy Benson hören sich in Lauderhill die Argumente an. (11. November 2018) Bild: Joe Cavaretta/AP
Die Wahlleiterin von Broward County, Brenda Snipes (links), und Richterin Betsy Benson hören sich in Lauderhill die Argumente an. (11. November 2018) Bild: Joe Cavaretta/AP

Im Streit um die Ergebnisse der US-Kongress- und Gouverneurswahlen im Bundesstaat Florida hat der dortige Gouverneur Rick Scott rechtliche Schritte eingeleitet. Im Zuge der Neuauszählung verklagte er nach US-Medienberichten die Wahlleiterinnen von Broward County und Palm Beach County.

Es geht dabei unter anderem um den Vorwurf, dass ungültige Stimmen fälschlich gewertet worden seien. Der Republikaner Scott hatte bei der Wahl vom 6. November für einen Sitz im Senat gegen den derzeitigen demokratischen Senator Bill Nelson kandidiert.

Lagen weniger als 0,5 Prozent auseinander: Der Demokrat Bill Nelson (links) und der Republikaner Rick Scott (rechts). (Archiv) Bild: Kevin Kolczynski/Joshua Roberts/Reuters
Lagen weniger als 0,5 Prozent auseinander: Der Demokrat Bill Nelson (links) und der Republikaner Rick Scott (rechts). (Archiv) Bild: Kevin Kolczynski/Joshua Roberts/Reuters

Am Wochenende hatten die zuständigen Vertreter des Bundesstaats Neuauszählungen sowohl für den Senatssitz als auch für das Gouverneursamt angeordnet.

Republikanische Mehrheit im Senat auf sicher

Grund war, dass die Kandidaten der Demokraten und Republikaner am Ende weniger als 0,5 Prozentpunkte auseinander lagen. Die Wahlgesetze Floridas sehen für den Fall eine maschinelle Neuauszählung der Stimmen vor.

Trumps Republikaner hatten bei den Kongresswahlen ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus verloren, ihre knappe Mehrheit im Senat jedoch verteidigt. Dort haben sie 51 der 100 Sitze sicher – und damit so viele Stimmen wie bisher. Die Frage ist nun, ob sie die knappe Mehrheit noch ausbauen können.

SDA/oli

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