Zum Hauptinhalt springen

Franziskus tastet den Zölibat nicht an

Das Gerücht hält sich, der Papst werde auf seiner Mexiko-Reise in Chiapas verheiratete Männer zu Priestern weihen. Der dortige Bischof hat bereits dementiert.

Bejubelt: Papst Franziskus bei seiner Triumphfahrt durch Mexiko-Stadt. Foto: Reuters
Bejubelt: Papst Franziskus bei seiner Triumphfahrt durch Mexiko-Stadt. Foto: Reuters

Diesem Papst haftet nun mal der Ruf des Neuerers an. Eines Reformers, der das Neue zeichenhaft anzukündigen pflegt. Ein solches Zeichen ist für Beobachter sein Besuch der Diözese San Cristóbal de Las Casas am 15. Februar. Im Rahmen seiner sechstägigen Mexiko-Reise wird Franziskus in der dortigen Kathedrale am Grab des legendären Bischofs Samuel Ruiz García beten. Der 2011 verstorbene Oberhirte von Chiapas ist nicht nur bekannt wegen seiner Vermittlungsdienste zwischen Regierung und der Zapatistischen Befreiungsarmee, sondern auch wegen seines Einsatzes für einen nicht zölibatären Klerus. Darum wird der päpstliche Besuch der Diözese als Indiz gesehen, dass Franziskus die Priesterweihe von verheirateten Diakonen zulassen will.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.