Für Trump ist ein Besuch bei Kim noch zu früh

Noch seien die Gespräche zwischen Washington und Pyongyang «nicht weit genug gediehen», um einen Besuch zu rechtfertigen, sagte der US-Präsident.

Sind für ein nächstes Treffen noch nicht so weit: US-Präsident Donald Trump und der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un. (Archivbild)

Sind für ein nächstes Treffen noch nicht so weit: US-Präsident Donald Trump und der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un. (Archivbild) Bild: Susan Walsh/Keystone

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US-Präsident Donald Trump hat für die weiteren Verhandlungen zum nordkoreanischen Atomwaffenprogramm einen Besuch in dem ostasiatischen Land zunächst ausgeschlossen. Die Gespräche seien nicht weit genug gediehen, sagte Trump am Montag im Weissen Haus.

Er könne sich einen solchen Besuch zu einem späteren Zeitpunkt vorstellen, sagte er auf die Frage eines Journalisten. Auch ein Besuch des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong-un in den USA wäre demnach möglich. Zuvor hatte es Medienberichte gegeben, wonach Kim Trump jüngst in einem Brief nach Pyongyang eingeladen haben soll.

Nordkoreas Aussenministerium hatte am Montag erklärt, der Erfolg künftiger Verhandlungen mit den USA werde von Sicherheitsgarantien abhängig sein. Eine Woche nach einem bedingten Gesprächsangebot von Vize-Aussenministerin Choe Son-hui hiess es, die «kommenden Arbeitsgespräche werden eine Gelegenheit sein, die über den künftigen Weg des Dialogs zwischen Nordkorea und den USA entscheidend» seien.

Bald Neuverhandlungen

Die Gespräche seien möglich, «falls Drohungen und Hürden, welche die Sicherheit unseres Systems gefährden und unsere Entwicklung behindern, jenseits aller Zweifel beseitigt sind», wurde der Leiter der für die USA zuständigen Abteilung des nordkoreanischen Ministeriums zitiert. Neue Verhandlungen mit den USA könnten «in ein paar Wochen» erfolgen.

Trump und Kim hatten Ende Juni bei einem kurzen Treffen an der innerkoreanischen Grenze Verhandlungen auf Arbeitsebene vereinbart. Im Februar war ein Gipfeltreffen der Beiden in Vietnam gescheitert. Sie konnten sich in der zentralen Frage der atomaren Abrüstung durch Pyongyang und bei den Gegenleistungen der USA nicht einigen. (chk/sda)

Erstellt: 17.09.2019, 04:46 Uhr

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