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Glück statt Geld: Der gute Rat aus Bhutan

Das buddhistische Himalaja-Königreich hat am UNO-Millenniumsgipfel in New York ein neues Ziel für die weltweite Wirtschaftsentwicklung vorgeschlagen.

Die weltweite Konzentration auf materielle Werte sei «gefährlich und dumm», sagte der bhutanische Ministerpräsident Jigme Thinley am Montag am Rande des Treffens. Neben dem berechtigten Kampf gegen Hunger, Armut und Krankheiten, dem sich die Vereinten Nation in ihren Millenniumsziele verschrieben haben, so Thinley weiter, müsse gleichberechtigt das Streben nach Glück und Zufriedenheit stehen.

«Die Relevanz dieses Ziels reicht weit über die armen Staaten hinaus und vereint die ganze Menschheit – arm wie reich – in einer zeitlosen gemeinsamen Vision», so der Premierminister weiter, «man benötigt nicht viel Intelligenz, um einzusehen, dass das endlose Streben nach materiellem Wohlstand in einer Welt mit begrenzten Ressourcen nicht nachhaltig ist.»

Das Land Bhutan hatte bereits vor einigen Jahren von sich reden gemacht, als es das Bruttosozialprodukt als wichtigsten ökonomischen Indikator durch ein «Bruttoglücksprodukt» ersetzte, das auch die Lebenszufriedenheit der Menschen messen soll.

SDA/raa

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