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Guatemalas Staatschef Morales sagt Treffen mit Trump ab

Ein Migrationsabkommen mit den USA stösst in Guatemla auf heftige Kritik. Ein US-Besuch des Staatschef ist deshalb vorerst abgesagt.

Morales dementiert, dass ein Migrationsabkommen mit den USA geplant sei, das Guatemala als sicheres Drittland einstufe. Bild: Keystone/AP/Moises Castillo
Morales dementiert, dass ein Migrationsabkommen mit den USA geplant sei, das Guatemala als sicheres Drittland einstufe. Bild: Keystone/AP/Moises Castillo

Guatemalas Staatschef Jimmy Morales hat kurzfristig ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump abgesagt. Morales sollte eigentlich an diesem Montag mit Trump in Washington zusammenkommen, um über Migrationspolitik zu sprechen.

Oppositionspolitiker hatten einen Antrag vor dem Verfassungsgericht Guatemalas gestellt, um die Unterzeichnung eines Migrationsabkommens mit den USA zu verhindern, nach dem Guatemala als sicheres Drittland eingestuft werden sollte.

Vor dem Hintergrund des bevorstehenden Gerichtsbeschlusses habe Morales den US-Besuch vorerst abgesagt, hiess es in einer Regierungserklärung am Sonntag. Morales dementierte zugleich, dass eine Abmachung mit den USA in diesem Sinn geplant sei.

Der Grossteil der Migranten, die an der Grenze zwischen den USA und Mexiko ankommen, stammt aus Mittelamerika. Die Menschen hoffen auf Asyl in den USA und sind vor der Gewalt und Armut in ihren Heimatländern geflohen.

(SDA)

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