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Hälfte der US-Bürger steht hinter CIA-Folter

56 Prozent der Menschen in den USA sind der Meinung, dass durch die Verhörmethoden des Geheimdienstes weitere Anschläge verhindert werden konnten.

Ein Bericht des US-Senats belegt massive Menschenrechtsverletzungen: Ein Demonstrant nach simuliertem Waterboarding. (5. November 2007)
Ein Bericht des US-Senats belegt massive Menschenrechtsverletzungen: Ein Demonstrant nach simuliertem Waterboarding. (5. November 2007)
Kevin Lamarqu, Reuters
Gefangene der CIA sollen unter anderem in einer Militärbasis in einem Wald bei Kiejkuty in Nordostpolen gefoltert worden sein: Ein Stacheldrahtzaun und ein Tor verwehren den Zutritt zur militärischen Sperrzone. (24. Januar 2014)
Gefangene der CIA sollen unter anderem in einer Militärbasis in einem Wald bei Kiejkuty in Nordostpolen gefoltert worden sein: Ein Stacheldrahtzaun und ein Tor verwehren den Zutritt zur militärischen Sperrzone. (24. Januar 2014)
Kacper Pempel, Reuters
In der Kritik steht die CIA auch für ihre Beteiligung an Drohnenangriffen in Afghanistan, Pakistan und im Jemen: Demonstranten vor dem CIA-Hauptquartier in Langley, Virginia. (29. Juni 2013)
In der Kritik steht die CIA auch für ihre Beteiligung an Drohnenangriffen in Afghanistan, Pakistan und im Jemen: Demonstranten vor dem CIA-Hauptquartier in Langley, Virginia. (29. Juni 2013)
Reuters
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Die Hälfte der US-Bürger hält einer Umfrage zufolge die harschen Verhörmethoden des Geheimdienstes CIA im Kampf gegen Terrorismus für gerechtfertigt. Dieser Meinung waren 51 Prozent der Befragten, wie die am Montag veröffentlichte Erhebung des Forschungszentrums Pew ergab.

Demnach lehnten 29 Prozent der US-Bürger die Foltermethoden des Geheimdienstes ab. Ausserdem waren 56 Prozent der Befragten der Meinung, dass die Verhöre weitere Anschläge verhindert hätten – 28 Prozent glaubten das nicht.

Der Geheimdienstausschuss des US-Senats hatte in der vergangenen Woche die Ergebnisse seiner mehrjährigen Untersuchung zur Misshandlung von Terrorverdächtigen nach den Anschlägen vom 11. September 2001 veröffentlicht.

Der Bericht gibt einen detaillierten Einblick, wie die CIA damals ein weltweites System von Geheimgefängnissen aufbaute, in denen mutmassliche al-Qaida-Anhänger ohne richterlichen Beschluss festgehalten und mit brutalen Methoden verhört wurden.

Bei der Einschätzung über die Veröffentlichung des Senatsberichts halten sich Zustimmung und Ablehnung der Umfrage zufolge ungefähr die Waage: 42 Prozent der US-Bürger hielten das für eine «gute» und 43 Prozent für eine «schlechte Entscheidung». Befragt wurden in den vergangenen Tagen 1001 Menschen in den USA.

SDA/chk

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