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«Hillary Clinton halten die meisten Leute für stärker als Obama»

Die amerikanische Philosophin Martha Nussbaum kritisiert, dass Präsident Obama nicht für seine Anliegen kämpft und Kritik um jeden Preis verhindern will.

«Wer an der Spitze steht, muss auch führen», sagt Martha Nussbaum. Foto: Adrian Moser
«Wer an der Spitze steht, muss auch führen», sagt Martha Nussbaum. Foto: Adrian Moser

Sie sind für einen «neuen Patriotismus», der mit Feiern wie dem Martin-Luther-King-Tag positive Emotionen wecken soll. Hat die Regierung unter Obama zu wenig mobilisiert für den Martin-Luther-King-Tag?

In liberalen Gesellschaften sollte kein Anlass zur Feier grundlegender verfassungsmässiger Prinzipien versäumt werden. Der Martin-Luther-King-Tag ist zentraler Teil unseres Erbes und einer der wichtigsten Feiertage in den USA. Gerade jungen Menschen sollte er nähergebracht werden, damit sie sich mit Kings Reden auseinandersetzen. Aber die Anliegen Kings sind leider bis heute nicht umgesetzt worden. Die in den letzten Wochen entstandene Bürgerrechtsbewegung steht in der Tradition der gewaltlosen Bewegung der 70er-Jahre. Es ist toll, dass sich diese Bewegung nun erneuert hat.

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