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Hurrikan Gustav: New Orleans befürchtet das Schlimmste

Drei Jahre nach Katrina löst der tropische Sturm Gustav Angst vor einer neuen Katastrophe aus. Die Behörden sind in Alarmbereitschaft.

Die Behörden des Bundeststaates Louisiana haben wegen des drohenden Hurrikans die Evakuation bedrohter Küstengebiete veranlasst. Gustav wird als Hurrikan der Stärke drei voraussichtlich am Montagnachmittag über die Region hinwegfegen. Sie trafen auch erste Vorbereitungen für eine Evakuierung der Millionenstadt New Orleans. Der Gouverneur von Louisiana, Bobby Jindal, rief am Mittwoch den Ausnahmezustand aus und versetzte 3000 Soldaten der Nationalgarde in Bereitschaft.

Auch im Bundesstaat Mississippi wurden Vorbereitungen für die Ankunft von Gustav getroffen. Die Küstenregion könne keinen weiteren schweren Sturm vertragen, sagte der Bürgermeister von Biloxi, A.J. Holloway. «Katrina hat uns einfach vernichtet.» In Denver bereitete sich der Bürgermeister von New Orleans, Ray Nagin, darauf vor, den Wahlparteitag der Demokraten vorzeitig zu verlassen.

Erstarken über dem Golf

Gustav zog am Dienstag als Hurrikan über Haiti hinweg und schwächte sich danach ab. Die Meteorologen erwarten, dass der Sturm über dem Golf von Mexiko wieder Hurrikan-Stärke erreichen könnte. In der Karibik kamen bei Erdrutschen und Überschwemmungen aufgrund des Hurrikans 23 Menschen ums Leben. Meteorologen warnten, dass der weitere Weg des Sturms kaum vorhergesagt werden könnte.

AP/se

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