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«Ich bin sehr unbequem»

Dilma Rousseff kündigt zähen Widerstand an. Der Versuch, sie des Amtes zu entheben, sei ein Staatsstreich, sagt sie im Gespräch mit Redaktion Tamedia.

Vom einstigen Glanz blieb nur ein Schatten: Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff hat das Vertrauen ihres Volkes verloren. Foto: Ueslei Marcelino (Reuters)
Vom einstigen Glanz blieb nur ein Schatten: Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff hat das Vertrauen ihres Volkes verloren. Foto: Ueslei Marcelino (Reuters)

In New York wird es allmählich warm, die Präsidentin braucht erst einmal frische Luft. «Gibt es ein ‹arzinho condicionado›?», fragt sie, ein klimatisiertes Lüftchen, wie man im Brasilianischen so schön sagt. Sie nimmt Platz im Esszimmer der Botschafterresidenz an der East 79th Street in Manhattan, weit weg von zu Hause, aber Ruhe kehrt auch hier nicht ein. Durch die halb geschlossenen Gardinen dringen die Sprechchöre von zwei Dutzend Demonstranten, manche für sie, manche gegen sie. Die Staatskrise ist mitgereist.

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