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«Ich wusste, dass der Fall ein Beben auslösen würde»

Der Journalist Glenn Greenwald spricht über den Moment, als Edward Snowden ihn kontaktierte. Und beantwortet die Frage, ob man paranoid wird, wenn man alle Akten des Informanten über die NSA liest.

Florian Klenk, Rio de Janeiro
«Der Überwachungsstaat will das Internet, dieses Werkzeug der Freiheit, in sein Gegenteil verkehren», sagt Glenn Greenwald. Foto: Sergio Moraes (Reuters)
«Der Überwachungsstaat will das Internet, dieses Werkzeug der Freiheit, in sein Gegenteil verkehren», sagt Glenn Greenwald. Foto: Sergio Moraes (Reuters)

Sind Sie ein freier Mann, Mister Greenwald? Ich glaube schon. Ich kann tun, was ich will, und sitze nicht im Gefängnis. Vielleicht gibt es ein paar Reisebeschränkungen, aber ich fühle mich frei.

Sie haben sich intensiv mit der NSA-Überwachung beschäftigt. Wird man paranoid, wenn man all die Akten liest, die Edward Snowden Ihnen übergeben hat? Man kann paranoid werden, wenn man nicht aufpasst. Das wäre ungesund. Ein paar meiner Freunde haben Medizin studiert. Als sie immer mehr Krankheiten kennen lernten, haben sich manche selbst krank gefühlt. Ich bemühe mich darum, dass mir das nicht passiert.

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