Zum Hauptinhalt springen

«Ihr müsst den Sieg mehr wollen als wir»

Der weltweite US-Krieg gegen Jihadisten kommt nur schleppend voran. Nicht konventionelle Armeen führen ihn, sondern Spezialeinheiten wie die Seals.

US-General John Campbell, der Oberbefehlshaber der westlichen Truppen in Afghanistan, ist von den einheimischen Streitkräften enttäuscht: Campbell in Kabul, Juli 2015.
US-General John Campbell, der Oberbefehlshaber der westlichen Truppen in Afghanistan, ist von den einheimischen Streitkräften enttäuscht: Campbell in Kabul, Juli 2015.
Omar Sobhani, Reuters
Im Oktober redete er afghanischen Kommandeuren ins Gewissen: Die Taliban seien «nicht drei Meter gross, ihr habt viel mehr Ausrüstung und eine bessere Ausbildung als sie».
Im Oktober redete er afghanischen Kommandeuren ins Gewissen: Die Taliban seien «nicht drei Meter gross, ihr habt viel mehr Ausrüstung und eine bessere Ausbildung als sie».
Massoud Hossaini, Reuters
Die Rangers sind Teil der rund 7500 «Special Forces», die 14 Jahre nach 9/11 in 85 Staaten weltweit stationiert sind.
Die Rangers sind Teil der rund 7500 «Special Forces», die 14 Jahre nach 9/11 in 85 Staaten weltweit stationiert sind.
Tami Chappell, Reuters
1 / 7

Nahezu anderthalb Jahrzehnte nach 9/11 expandiert der amerikanische Einsatz gegen islamische Jihadisten weiterhin, die Bilanz dieses Kampfes aber ist gemischt. Besonders in Afghanistan, wo die USA den längsten Krieg ihrer Geschichte noch immer nicht wirklich beendet haben, zeigen sich die Grenzen einer interventionistischen Aussenpolitik: Obwohl Washington und seine westlichen Partner seit 9/11 Milliarden Dollar an Hilfsgeldern nach Afghanistan pumpten und Zehntausende westliche Soldaten gegen die Taliban kämpften sowie afghanische Polizei- und Armeeverbände ausbildeten, sind die Taliban wieder auf dem Vormarsch.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.