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Ike: Zerstörung und viele Tote in den USA

Nach dem Durchzug von Hurrikan Ike über die texanische Golfküste steigt die Zahl der Todesopfer auf 28. Viel Überlebende sind traumatisiert.

Solange der Giftmüll da ist, können die Menschen nicht heimkehren: Galveston ist von Abfall übersät.
Solange der Giftmüll da ist, können die Menschen nicht heimkehren: Galveston ist von Abfall übersät.
Keystone
Wettlauf gegen die Zeit: Galveston muss den Schlamm loswerden, bevor die Menschen heimkehren.
Wettlauf gegen die Zeit: Galveston muss den Schlamm loswerden, bevor die Menschen heimkehren.
Keystone
...und Rettungsboote. An vielen Orten werden sie bereits wieder gebraucht...
...und Rettungsboote. An vielen Orten werden sie bereits wieder gebraucht...
Keystone
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Nach Behördenangaben wurden in Texas bis gestern Abend mehr als 3700 Menschen gerettet. Etwa 800 Kilometer Küste in Texas und im benachbarten Louisiana wurden infolge des mächtigen Sturms überschwemmt, schätzungsweise 100'000 Häuser standen im Wasser.

Nach Behördenangaben waren grosse Teile der Region am Sonntag noch nicht wieder bewohnbar. Fast fünf Millionen Menschen waren ohne Strom. Die Behörden appellierten an die aus den Küstengebieten geflohenen Bewohner, erst in ihre Häuser zurückzukehren, wenn sich die Lage gebessert habe.

«Wir haben keinen Strom. Wir haben kein Gas. Wir haben keine Kommunikationsmöglichkeiten», sagte die Bürgermeisterin der besonders hart getroffenen Stadt Galveston. Lyda Ann Thomas rief die Bewohner auf, zunächst nicht in die Stadt zurückzukommen. «Ihr könnt hier zurzeit nicht leben», sagte sie.

«Pure Hölle»

Hunderte von Bewohnern, die während des Sturms ausgeharrt hatten, verliessen den Küstenort mit Bussen. Die Lebensbedingungen ohne Elektrizität, Lebensmittel und Wasser seien nicht erträglich, berichteten sie dem Sender CNN.

«Es ist traumatisierend», erzählte eine ältere Frau. «Ich habe schon einige Hurrikans erlebt, aber nicht so etwas.» Die Stunden, in denen der Sturm über den Ort hinwegzog, beschrieb sie als «pure Hölle».

«Ike» war am Samstag als Sturm der Kategorie zwei auf der fünfstufigen Hurrikanskala mit meterhohen Wellen und Windböen von mehr als 200 Stundenkilometern über die Südküste der USA hereingebrochen. Der Wirbelsturm richtete in der Region um die Millionenstadt Houston schwere Schäden an.

AP/oku

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