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«Je weniger über einen Amokläufer bekannt ist, desto besser»

Amokläufer töten, damit die Welt danach ihren Namen kennt. Politiker und Medien in den USA verschweigen zunehmend den Namen des Täters von Colorado, um Nachahmer zu verhindern. Bringt das etwas?

Das Gedenken soll vor allem den Opfern gelten und nicht dem Täter: Ein zweijähriges Mädchen bei Windrädern, die im Gedenken an die Getöteten aufgestellt wurden.
Das Gedenken soll vor allem den Opfern gelten und nicht dem Täter: Ein zweijähriges Mädchen bei Windrädern, die im Gedenken an die Getöteten aufgestellt wurden.
Keystone

An einer Gedenkfeier für die Opfer des Massakers anlässlich der «Batman»-Premiere in Aurora nahe Denver nannte John Hickenlooper, Gouverneur von Colorado, den Täter James Holmes nicht beim Namen. Er sprach nur vom «Verdächtigen A». Dagegen trug er jeden einzelnen Namen der zwölf Opfer vor. «Wir wollen die Opfer, die Überlebenden und die Angehörigen in den Mittelpunkt stellen – und nicht den Mörder», sagte Eric Brown, Sprecher von Gouverneur Hickenlooper, gemäss einem Bericht der Nachrichtenwebsite HeraldNet.com. «Wir werden ihn weiterhin ‹Verdächtiger A› nennen.»

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