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«Kein Unterschied zwischen Politik und Terrorplänen»

Die USA verschärfen die Sanktionen gegen die radikal-islamische Hizbollah.

Iran kündigt die Produktion neuer Zentrifugen an: Die Uranium Conversion Facility (UCF) in Isfahan. (Archiv)
Iran kündigt die Produktion neuer Zentrifugen an: Die Uranium Conversion Facility (UCF) in Isfahan. (Archiv)
Behrouz Mehri, AFP
US-Präsident Donald Trump hatte am 8. Mai 2018 den Ausstieg der USA aus dem Atom-Abkommen bekanntgegeben. Am 16. Mai haben sie sie zusammen mit mehreren Golfstaaten weiter verschärft.
US-Präsident Donald Trump hatte am 8. Mai 2018 den Ausstieg der USA aus dem Atom-Abkommen bekanntgegeben. Am 16. Mai haben sie sie zusammen mit mehreren Golfstaaten weiter verschärft.
Evan Vucci, Keystone
Trumps Vorgänger Barack Obama, der das Atomabkommen mitverhandelt hatte, kritisierte den US-Präsidenten scharf. «Ich glaube, dass die Entscheidung, das Atomabkommen zu riskieren, ohne dass es einen iranischen Verstoss gegen den Deal gibt, ein ernster Fehler ist», hiess es in einer Stellungnahme.
Trumps Vorgänger Barack Obama, der das Atomabkommen mitverhandelt hatte, kritisierte den US-Präsidenten scharf. «Ich glaube, dass die Entscheidung, das Atomabkommen zu riskieren, ohne dass es einen iranischen Verstoss gegen den Deal gibt, ein ernster Fehler ist», hiess es in einer Stellungnahme.
Jim Watson, AFP
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Die USA und mehrere Golfstaaten haben weitere Strafmassnahmen gegen die Führung der radikal-islamischen Hizbollah erlassen. Unter den Betroffenen seien Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah und sein Stellvertreter Naim Kassem, teilte das US-Finanzministerium am Mittwoch mit.

Demnach geht es bei den Sanktionen um das Entscheidungsgremium der vom Iran unterstützten Gruppe, den sogenannten Schura-Rat. Finanzminister Steven Mnuchin sagte, man könne nicht zwischen einem politischen Flügel der Hizbollah und ihren «globalen Terrorplänen» unterscheiden.

Seit dem Rückzug aus dem internationalen Atomabkommen mit dem Iran verschärft die US-Regierung ihren Kurs gegen die Islamische Republik. So wurde in dieser Woche der Chef der iranischen Notenbank auf eine Sanktionsliste gesetzt, weil er die Revolutionsgarden mit mehreren Millionen Dollar unterstützt haben soll. Der Iran und die Hizbollah sind auch Verbündete im Bürgerkrieg in Syrien.

SDA/ft

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