«Kein Unterschied zwischen Politik und Terrorplänen»

Die USA verschärfen die Sanktionen gegen die radikal-islamische Hizbollah.

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Die USA und mehrere Golfstaaten haben weitere Strafmassnahmen gegen die Führung der radikal-islamischen Hizbollah erlassen. Unter den Betroffenen seien Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah und sein Stellvertreter Naim Kassem, teilte das US-Finanzministerium am Mittwoch mit.

Demnach geht es bei den Sanktionen um das Entscheidungsgremium der vom Iran unterstützten Gruppe, den sogenannten Schura-Rat. Finanzminister Steven Mnuchin sagte, man könne nicht zwischen einem politischen Flügel der Hizbollah und ihren «globalen Terrorplänen» unterscheiden.

Seit dem Rückzug aus dem internationalen Atomabkommen mit dem Iran verschärft die US-Regierung ihren Kurs gegen die Islamische Republik. So wurde in dieser Woche der Chef der iranischen Notenbank auf eine Sanktionsliste gesetzt, weil er die Revolutionsgarden mit mehreren Millionen Dollar unterstützt haben soll. Der Iran und die Hizbollah sind auch Verbündete im Bürgerkrieg in Syrien. (ft/sda)

Erstellt: 16.05.2018, 23:20 Uhr

Artikel zum Thema

Ein unnötig provozierter Scheidungskrieg

Leitartikel Donald Trump hat mit der Kündigung des Iran-Deals die Kriegsgefahr im Nahen Osten erhöht. Das Motiv dafür ist absurd. Mehr...

EU-Staaten verhandeln mit den USA über Iran-Abkommen

Ein neuer Vertrag soll Donald Trump von der Kündigung des Atomdeals abhalten. Mehr...

Iran droht USA mit Urananreicherung

Sollten die USA aus dem internationalen Atomdeal aussteigen, will der Iran die Urananreicherung «energisch» wiederaufnehmen. Mehr...

Die Redaktion auf Twitter

Stets informiert und aktuell. Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst.

Abo

Abo Digital - 26 CHF im Monat

Den Tages-Anzeiger unbeschränkt digital lesen, inkl. ePaper. Flexibel und jederzeit kündbar.
Jetzt abonnieren!

Kommentare

Abo

Abo Digital - 26 CHF im Monat

Den Tages-Anzeiger unbeschränkt digital lesen, inkl. ePaper. Flexibel und jederzeit kündbar.
Jetzt abonnieren!

Die Welt in Bildern

Reif für die Insel: Die philippinische Insel Boracay ist wieder für Touristen geöffnet. Sie war wegen Umweltprobleme geschlossen worden. Viele Hotels und Geschäfte sollen ihr Abwasser samt Fäkalien jahrelang ins Meer geleitet haben. Hier ist die vulkanische Formation Williy's Rock auf der Insel zu sehen. (16. Oktober 2018)
(Bild: EPA/Mark R. Cristino) Mehr...