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Kommt es in den USA zur Cannabis-Revolution?

Am Dienstag finden in den USA Präsidentschaftswahlen statt. Über was kaum berichtet wird: Gleichzeitig stimmen neun Staaten über eine Legalisierung von Cannabis ab.

Kurz vor dem Durchbruch: Eine Angestellte schneidet Cannabis-Pflanzen einen Tag vor der Eröffnung des ersten Ladens für sogenanntes «recreational marijuana» in Colorado. (31. Dezember 2014)
Kurz vor dem Durchbruch: Eine Angestellte schneidet Cannabis-Pflanzen einen Tag vor der Eröffnung des ersten Ladens für sogenanntes «recreational marijuana» in Colorado. (31. Dezember 2014)
AP Photo/Brennan Linsley
Schlange stehen: Menschen warten vor einem Cannabis-Geschäft in Colorado. (1. Januar 2014)
Schlange stehen: Menschen warten vor einem Cannabis-Geschäft in Colorado. (1. Januar 2014)
AP Photo/John Wark
PR fürs grüne Kraut: Ein Schild an einer Autobahn in New Jersey wirbt für Cannabis, das sicherer sei als Alkohol und American Football.
PR fürs grüne Kraut: Ein Schild an einer Autobahn in New Jersey wirbt für Cannabis, das sicherer sei als Alkohol und American Football.
Carlo Allegri, Reuters
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Cannabis war im grössten Teil der Geschichte legal und als Heilmittel gang und gäbe. In den USA war es lange das am meisten verwendete Schmerzmittel und wurde immer häufiger als Ersatz von Opiaten verwendet. Erst 1925 wurde es an der zweiten Opiumkonferenz in Genf – auf Druck von Ägypten – mit Opiaten gleichgestellt. Ägypten drohte mit Importbeschränkungen für Kokain und Heroin, was der deutschen Pharmabranche nicht passte. Sie intervenierte bei der deutschen Regierung, worauf diese einlenkte und ihre Zustimmung zur Aufnahme von Cannabis auf die Liste gab. Der Entscheid an der Konferenz fiel äusserst knapp – unter anderen gegen Indien, das einzige Land, welches Forschung zu Cannabis betrieben hatte. Nach diesem Entscheid begannen viele Länder, Cannabis zu verbieten.

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