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Konservativ, aber nicht konservativ genug

US-Republikaner Eric Cantor galt als Star seiner Partei. Nun tritt er zurück, weil er die Vorwahl für das Repräsentantenhaus gegen einen Herausforderer der Tea Party verloren hat.

Von der konservativen Basis im Stich gelassen: US-Republikaner Eric Cantor. Foto: Evan Vucci (AP, Keystone)
Von der konservativen Basis im Stich gelassen: US-Republikaner Eric Cantor. Foto: Evan Vucci (AP, Keystone)

Nach dem bisher grössten Einzelerfolg der rechtspopulistischen Tea Party steckt die Republikanische Partei in einer Führungskrise. Eric Cantor, eine Art Fraktionschef der Konservativen im US-Ab­geordnetenhaus, hat am Dienstag in den Vorwahlen seiner Partei deutlich und ­völlig überraschend gegen einen rechten Aussenseiter verloren. Noch am Mittwochabend zog Cantor die Konsequenzen. Er werde am 31. Juli zurücktreten, meldeten das Onlinemagazin «Politico» und der TV-Sender CNN. Cantor war bislang der zweithöchste Anführer seiner Partei nach John Boehner, dem Sprecher des Repräsentantenhauses, und galt als sicherer Kandidat für dessen Nachfolge.

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