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Kuba wirbt um Kapitalisten

Die kubanische Regierung erlaubt ausländische Investitionen in fast sämtlichen Wirtschaftsbereichen. Einzig Bildung, Gesundheitswesen und Massenmedien bleiben in staatlicher Hand.

Kuba öffnet fast die ganze Wirtschaft: Ein Bauer in La Lisa ausserhalb von Havanna. (30. März 2014)
Kuba öffnet fast die ganze Wirtschaft: Ein Bauer in La Lisa ausserhalb von Havanna. (30. März 2014)
Reuters

Einstimmig haben die 612 Abgeordneten der kubanischen Nationalversammlung am Samstag ein Gesetz verabschiedet, das ausländische Investoren anziehen soll. Die neuen Bestimmungen sind ein wichtiger Teil des Reformpakets, mit dem Staatschef Raúl Castro die wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Insel zu bekämpfen versucht. Waren ausländische Investitionen bisher nur in bestimmten Sektoren wie Bergbau und Tourismus erlaubt, soll nun fast die ganze Wirtschaft geöffnet werden: Verkehr, Land- und Forstwirtschaft, Detailhandel, Bau, Energieversorgung, Transport. Lediglich Bildungs- und Gesundheitssystem sowie die Medien bleiben unter staatlicher Kontrolle.

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