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Längst nicht jeder Wähler ist willkommen

Systematisch behindern US-Republikaner die Ausübung des Wahlrechts. Unter dem Vorwand des potenziellen Wahlbetrugs sollen vor allem Minderheiten vom Urnengang abgehalten werden.

Letzte Vorbereitungen: Ein Helfer ergänzt den Schilderwald vor einem Wahllokal in St. Petersburg, Florida, am frühen Dienstag, 2. November 2010.
Letzte Vorbereitungen: Ein Helfer ergänzt den Schilderwald vor einem Wahllokal in St. Petersburg, Florida, am frühen Dienstag, 2. November 2010.
Brian Blanco, Reuters
Tür auf für die Stimmabgabe: Wahlhelfer öffnen ein Wahllokal in Miami.
Tür auf für die Stimmabgabe: Wahlhelfer öffnen ein Wahllokal in Miami.
Lynne Sladky, Keystone
Wer hat noch nicht, wer will noch? Wähler in Los Angeles.
Wer hat noch nicht, wer will noch? Wähler in Los Angeles.
Mario Anzuon, Reuters
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Die Vereinigten Staaten beanspruchen den Ruf, globaler Lehrmeister der Demokratie zu sein. Die «unverzichtbare Nation», so Ex-Aussenministerin Madeleine Albright, zieht sogar in Kriege, um der Demokratie angeblich zum Durchbruch zu verhelfen. Doch so segensreich die amerikanischen Bemühungen an allen Ecken und Enden der Welt sein mögen: Ein Modell für die Demokratie sind die USA derzeit nicht. Im Gegenteil: Nirgendwo sonst wird in einer demokratischen Nation so verbissen versucht, die Wahlbeteiligung zu drücken und Wähler vom Wählen abzuhalten.

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