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Macri schafft sofort Fakten

Argentiniens neuer Präsident hat umgehend begonnen, sein Land zu reformieren. Bislang hatte er Glück. Doch die schwersten Aufgaben kommen noch.

Jeans, Poloshirt, aber keine Gummistiefel: Präsident Mauricio Macri besichtigt ein Überschwemmungsgebiet im Norden Argentiniens. Foto: Reuters
Jeans, Poloshirt, aber keine Gummistiefel: Präsident Mauricio Macri besichtigt ein Überschwemmungsgebiet im Norden Argentiniens. Foto: Reuters

Villa la Angostura ist ein Ort an den Ufern des Lago Nahuel Huapi. Gelegen zwischen grünen Berghängen wirkt er wie eine transatlantische Dependance von Hergiswil – allerdings gesegnet mit deutlich mehr Sonnenstunden. Hier befindet sich der Country Club Cumalén, dessen Golfcourt und Tennisplätze sich vor dem herrlichen See- und Gebirgs­panorama ausbreiten. Südamerikanische Superreiche verbringe hier ihre Sommerferien. Und nun kam zu all dem Geld auch noch Macht dazu: Am Weihnachtsfeiertag checkte Mauricio Macri ein, um mit Frau Juliana und Tochter Antonia einen geruhsamen Jahreswechsel zu verbringen. Genau 15 Tage nach der Übernahme der Amtsgeschäfte gönnte sich Argentiniens Präsident bereits Ferien, was nicht wenige erstaunte. Denn Arbeit hätte der Mann mehr als genug.

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