Maduro gewinnt in 17 von 23 Bundesstaaten

Der umstrittene Staatschef von Venezuela spricht nach den Regionalwahlen von einem klaren Sieg.

Regionalwahlen sind Test für Regierung und Opposition: Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro. (14. Oktober 2017)

Regionalwahlen sind Test für Regierung und Opposition: Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro. (14. Oktober 2017) Bild: Keystone

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Bei den Regionalwahlen in Venezuela hat das Lager von Staatschef Nicolás Maduro in mindestens 17 der 23 Bundesstaaten gewonnen. Die Opposition gewann am Sonntag nach Angaben der Wahlbehörde lediglich in fünf Bundesstaaten, in einem Bundesstaat war der Ausgang noch ungewiss. Bislang waren 20 der 23 Bundesstaaten in der Hand der sozialistischen Regierungspartei.

Der umstrittene Präsident Maduro sprach am Sonntag von einem klaren Sieg. Die Opposition erhob kurz vor der Bekanntgabe des Wahlergebnisses Vorwürfe von möglichem Wahlbetrug.

Die Wahl galt als Test für Regierung und Opposition. Maduro hatte die Teilnahme an den Regionalwahlen als Zeichen für die Unterstützung der neuen Verfassungsversammlung deklariert. Oppositionsführer Henrique Capriles rief seine Anhänger dennoch zur regen Teilnahme auf, damit «das Land von der Diktatur Maduros befreit» werde. (chk/AFP)

Erstellt: 16.10.2017, 05:10 Uhr

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