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Mexiko friert Uni-Fonds ein – wegen Zahlungen aus der Schweiz

Das mexikanische Finanzministerium hat einen Fonds mit 156 Millionen Dollar der Universität von Hidalgo eingefroren. Hintergrund ist der Verdacht der Geldwäscherei.

Geld aus der Schweiz von Konten in 22 Ländern: Mexiko ermittelt in einem Fall von Geldwäscherei. (Symbolbild) Keystone/Gabriele Putzu
Geld aus der Schweiz von Konten in 22 Ländern: Mexiko ermittelt in einem Fall von Geldwäscherei. (Symbolbild) Keystone/Gabriele Putzu

Das mexikanische Finanzsystem habe die Behörden vor «ungewöhnlichen» Bewegungen gewarnt, und es sei eine Untersuchung eingeleitet worden, teilte der Vorsitzende des Finanznachrichtendienstes Santiago Nieto am Freitag (Ortszeit) mit. Die Universität hatte demnach das Geld über die Schweiz von Konten in 22 Ländern erhalten.

Der Rektor der Universität, Adolfo Pontigo Loyola, erklärte am Freitag in einer Mitteilung, die Universität sei in dem Fall bisher nicht kontaktiert worden. «Wir haben weder Geld, das nicht der Universität gehört, noch auf den Namen der Universität läuft, noch haben wir Geld aus einem anderen Land erhalten.» Er kündigte an, bei den Ermittlungen zu kooperieren.

Laut dem Finanznachrichtendienst kamen die Überweisungen neben der Schweiz aus Spanien, Grossbritannien und anderen Ländern.

SDA

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