Zum Hauptinhalt springen

«Mr. President, eine kubanische Zigarre für Sie»

Eine Zigarre sorgt in den USA für Aufsehen. Obama feierte die historische Annäherung an Kuba ausgerechnet mit einem der besten Produkte des Landes. Noch ist der Import illegal.

«Oh, nice»: Die Reaktion Obamas auf das Geschenk. (Quelle: Hazon/Youtube)

Am Mittwoch nach der Verkündigung der Annäherung zwischen den USA und Kuba fand im Weissen Haus ein Empfang statt. Anlass war das Cha­nuk­ka-Fest. Dabei überreichte einer der Gäste dem US-Präsidenten ein Geschenk, wie auf dem Video einer jüdischen Organisation zu sehen ist.

Der Mann, den der US-Sender ABCals John Berzner identifiziert hat, gibt an, dass es sich dabei um eine kubanische Zigarre gehandelt habe. Und zwar eine der besten, wie er sagt. Er habe das Geschenk zufällig dabeigehabt und nichts von den politischen Entwicklungen geahnt, so Berzner.

Als er Obama im Getümmel die Zigarre überreichte, sagte er: «Mr. President, eine kubanische Zigarre für Sie.» «Oh, schön», antwortete der Präsident. Was Obama anschliessend mit dem Geschenk gemacht hat, ist nicht bekannt.

Der Import von kubanischen Zigarren in die USA war wegen des Handelsembargos bislang verboten. Neu sollen Amerikaner aus Kuba Alkohol oder Tabakwaren im Wert bis zu 100 Dollar für den Eigenbedarf mit nach Hause nehmen dürfen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch