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New York fordert wegen Trump Geld zurück

Die Bewachung des Trump Towers kostet die Stadt New York bis zur Amtseinführung des neuen Präsidenten 35 Millionen Dollar.

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Der New Yorker Bürgermeister schickt US-Präsident Obama eine Rechnung für die Sicherheitsausgaben: Polizisten vor dem Trump Tower. (4. Dezember 2016)
Der New Yorker Bürgermeister schickt US-Präsident Obama eine Rechnung für die Sicherheitsausgaben: Polizisten vor dem Trump Tower. (4. Dezember 2016)
Seth Wenig, Keystone

Die Stadt New York will sich die zusätzlichen Sicherheitsausgaben zum Schutz des künftigen US-Präsidenten Donald Trump von der US-Regierung erstatten lassen. Ein Brief mit der entsprechenden Forderung wurde an den scheidenden Präsidenten Barack Obama geschickt.

Er habe darin eine Zahlung von bis zu 35 Millionen Dollar verlangt, erklärte Bürgermeister Bill de Blasio am Montag. Damit sollen die Kosten für die Bewachung des Trump Towers in Manhattan bis zur Amtseinführung am 20. Januar gedeckt werden. Rund um den Wohnsitz des Immobilienmilliardärs gelten seit dessen Wahlsieg am 8. November strenge Sicherheitsvorkehrungen.

Mit seinen Beratern arbeitet Trump derzeit in seinem Penthouse im Trump Tower an seiner Regierungsmannschaft. Trumps designierter Vize Mike Pence erklärte, am Montag seien einige Entscheidungen getroffen worden, die in den kommenden Tagen bekanntgegeben würden. Vor allem die Kür des künftigen US-Aussenministers wird mit Spannung erwartet.

Trump trifft Al Gore

Am Montag traf sich Trump ausserdem mit dem früheren US-Vizepräsidenten und Klimaaktivisten Al Gore. Der Demokrat sprach nach der Begegnung mit Trump von einer «äusserst interessanten» Unterhaltung. «Es war eine ehrliche Suche nach Gemeinsamkeiten.»

Trump hatten den Klimawandel in früheren Äusserungen als «Scherz» abgetan. Im Wahlkampf sagte er, er werde als US-Präsident das Pariser Klimaschutzabkommen aufkündigen. Ende November deutete er aber in einem Interview an, dass er seine Position womöglich überdenken werde.

(SDA)

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