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Maduro-Anhänger in der Schweiz fürchten «Racheakte»

Die venezolanische Gemeinschaft hierzulande ist gespalten. Miteinander geredet wird selten – sonst reisst binnen Sekunden ein Graben auf.

Über Politik reden Venezolander in der Schweiz nicht gerne. (Symbolbild)
Über Politik reden Venezolander in der Schweiz nicht gerne. (Symbolbild)
Keystone

Heliana Grütter Zambrano erzählt, wie der Student, der neben ihr marschierte, tot umfiel, getroffen von einem Scharfschützen der Militärpolizei. Es war der 11. April 2002, in Caracas demonstrierte eine euphorische Menge gegen den damaligen Präsidenten Hugo Chávez.

Johanna Falcón erinnert sich an den Mann, der ihr, ihrer Mutter und ihren Geschwistern der Reihe nach grinsend und mit den Worten «mal sehen, mal sehen» eine Pistole an den Kopf hielt, ehe die Bande, der er angehörte, alles aus dem Haus trug, was irgendeinen Wert besass.

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