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«Nordkorea soll provokante Aktionen stoppen»

US-Aussenminister John Kerry zeigte sich bereit für Verhandlungen mit Nordkorea. Allerdings nur, wenn gewisse Bedingungen erfüllt sind.

Sucht das Gespräch mit Pyongyang: Kerry mit seinen Amtskollegen aus Japan und Südkorea im UNO-Hauptsitz in New York. (18. September 2016)
Sucht das Gespräch mit Pyongyang: Kerry mit seinen Amtskollegen aus Japan und Südkorea im UNO-Hauptsitz in New York. (18. September 2016)
Kevin Hagen/AP, Keystone

«Wir haben oft gesagt, dass wir bereit sind, uns mit Nordkorea hinzusetzen, um über Nichtangriffs- und Friedensfragen zu sprechen» sowie über wirtschaftliche Entwicklung, sagte Kerry am Sonntag am Sitz der Vereinten Nationen bei einem Treffen mit seinen Amtskollegen aus Japan und Südkorea. Dafür müsse Pyongyang jedoch einem Einfrieren seines Atomprogramms zustimmen und keine weiteren provokanten Aktionen starten, besonders keine neuen Tests.

Nordkorea will atomare Schlagkraft stärken

Nordkorea hatte Anfang September seinen fünften und bislang stärksten Atomwaffentest ausgeführt, dem eine Reihe von Raketentests vorausgingen. Danach hatte das isolierte kommunistische Land «weitere Massnahmen» angekündigt, um seine atomare Schlagkraft «in Qualität und Umfang» weiter zu stärken.

Mit dem Test hatte Nordkorea erneut gegen ein Verbot des UNO-Sicherheitsrats verstossen. Das UNO-Gremium berät derzeit über weitere Strafmassnahmen. China, einziger Verbündeter Nordkoreas, setzt sich für eine Wiederaufnahme der Sechs-Parteien-Gespräche ein, zu der in der Vergangenheit auch die USA, Japan, Russland und Südkorea gehörten. Nordkorea zog sich 2009 offiziell aus den Gesprächen zurück.

SDA/chi

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