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Nun grummelt in Ecuador auch noch der Vulkan

Rohstoffkrise, Dollarstärke und Naturgewalten setzen Ecuador zu. Präsident Rafael Correa muss um seine «bürgerliche Revolution» fürchten.

Demonstranten liefern sich in Quito eine Strassenschlacht mit der Polizei. (13. August 2015) Foto: Reuters
Demonstranten liefern sich in Quito eine Strassenschlacht mit der Polizei. (13. August 2015) Foto: Reuters

Noch zum Jahreswechsel konnte sich Rafael Correa im Lichte seiner Sympathiewerte sonnen. Mehr als 60 Prozent der gut 16 Millionen Ecuadorianer unterstützten damals die Amtsführung ihres Präsidenten. Doch nun muss dieser miterleben, wie der Sockel seines Denkmals bröckelt. Das kleine, aber vielgestaltige Land am Äquator mutiert zur Protestzone. Weil die Regierung Parlament und Justiz, aber auch die Medien weitgehend kontrolliert, tragen Lehrer, Ärzte, Rentner und Händler ihre Unzufriedenheit auf die Strassen. Der Mittelstand sowie die Verbände indigener Völker wenden sich vom Führer der «bürgerlichen Revolution» ab.

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