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Obama beharrt auf Prozess gegen Snowden

Die Premiere eines Polit-Thrillers über Edward Snowden wirbelt viel Staub auf. Ein Sprecher des Weissen Hauses äusserte sich zum Umgang mit dem Whistleblower.

Ikone der Datenschützer: Edward Snowden im Video-Stream bei einer Anhörung in Strassburg. (Archivbild)
Ikone der Datenschützer: Edward Snowden im Video-Stream bei einer Anhörung in Strassburg. (Archivbild)
EPA, Keystone

US-Präsident Barack Obama pocht darauf, dass Whistleblower Edward Snowden in seine Heimat zurückkehrt und sich einem Strafverfahren stellt. Snowdens Enthüllungen hätten «den Vereinigten Staaten geschadet» und die nationale Sicherheit und das Leben von Amerikanern gefährdet, sagte Regierungssprecher Josh Earnest am Montag. Snowden könne im Falle seiner Rückkehr in die USA mit einem fairen Umgang im Einklang des Gesetzes rechnen.

Anhänger des früheren NSA-Mitarbeiters haben Obama zuletzt zu dessen Begnadigung gedrängt. Am kommenden Freitag kommt Oliver Stones Polit-Thriller «Snowden» in den USA in die Kinos, das die Geschichte des Whistleblowers nacherzählt.

Im Jahr 2013 brachte Snowden Tausende interne Dokumente zu massiven Überwachungspraktiken des Geheimdiensts NSA an die Öffentlichkeit, ehe er nach Russland floh. In den USA drohen ihm wegen Preisgabe geheimer Informationen eine Anklage und bis zu 30 Jahre Haft.

SDA/chi

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