Zum Hauptinhalt springen

Historisch – Obama besucht im März Kuba

Schritt für Schritt arbeiten die USA und Kuba an einer Annäherung der beiden Länder. US-Präsident Barack Obama ist um schnelle Fortschritte bemüht, solange er noch im Amt ist.

Sehen sich bald wieder: Raúl Castro (links) und Barack Obama. (Archivbild)
Sehen sich bald wieder: Raúl Castro (links) und Barack Obama. (Archivbild)

US-Präsident Barack Obama wird Kuba im März einen Besuch abstatten. Das Weisse Haus wollte die Reise am Donnerstag offiziell bekanntgegeben. Sie stellt eine weitere diplomatische Annäherung der beiden über Jahrzehnte verfeindeten Länder dar.

Obama und Kubas Staatspräsident Raúl Castro hatten im Dezember 2014 verkündet, Schritt für Schritt an einer Normalisierung der Beziehungen zu arbeiten. Die US-Regierung ist bemüht darum, schnelle Fortschritte beim Aufbau von Handel und Diplomatie mit Kuba zu erzielen, ehe Obama im Januar 2017 aus dem Amt scheidet. Am Dienstag unterzeichneten die beiden Staaten einen Deal über die Wiederherstellung des kommerziellen Flugverkehrs, der seit gut 50 Jahren brach gelegen hatte.

Zunächst hatte der Fernsehsender ABC News von der Reise des Präsidenten berichtet. Von einem ersten republikanischen Präsidentschaftsbewerber kam prompt Kritik an den Plänen Obamas: Der texanische Senator Ted Cruz sagte, Obama sollte die Reise nicht antreten, «solange die Castros an der Macht sind». Cruz' Vater ist auf Kuba geboren und später festgenommen und inhaftiert worden, bevor er in den 1950er Jahren in die USA floh.

SDA/chk

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch